DYNO betriebliche Altersvorsorge mit ETFs, empfohlen durch OMR Reviews.

ETF-bAV effizient nutzen – betriebliche Altersvorsorge modern gestalten

ETF-bAV effizient nutzen – betriebliche Altersvorsorge modern gestalten

7 Minuten

Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge

ETF-basierte betriebliche Altersvorsorge bietet im Vergleich zu klassischen Modellen eine enorme Transparenz und Potenzial für höhere Renditen. Allerdings ist sie nicht automatisch die perfekte Lösung: Sie erfordert ein sorgfältiges Verständnis der Kostenstruktur und der richtigen ETF-Auswahl. Nur bei einer klaren und kostentransparenten Umsetzung entfaltet ETF-bAV ihr volles Potenzial.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ETF-bAV und wie funktioniert sie?

Klassische ETF-Direktversicherung – was steckt dahinter?

Unterschied – klassische bAV vs. ETF-bAV

ETFs sind nicht automatisch die perfekte Lösung

Innovative ETF-Ansätze: iBonds & Lifecycle-Modelle

Vor- und Nachteile von ETF-bAV

Tipps zur Auswahl der richtigen Lösung

Kurz zusammengefasst

Renditechancen durch ETFs

ETF-basierte bAV kann Renditechancen durch niedrige Gebühren und breite Streuung verbessern.

klassischen bAV im Vergleich

Im Vergleich zu klassischen bAV-Produkten bieten ETF-Lösungen mehr Transparenz und höhere Renditepotenziale.

Die Wahl des Modells ist entscheidend

Die Wahl des richtigen ETF-bAV-Modells ist entscheidend – insbesondere hinsichtlich Kostenstruktur und Flexibilität.

Was ist eine ETF-bAV und wie funktioniert sie?

Eine ETF-bAV investiert Beiträge aus der Entgeltumwandlung in börsengehandelte Fonds, nutzt die Vorteile von Diversifikation, niedrigen Gebühren und staatlicher Förderung.
Durch Entgeltumwandlung verringern sich Steuer- und Sozialabgaben, Arbeitgeberzuschuss ab 15 % erhöht das Kapital.



Klassische ETF-Direktversicherung – was steckt dahinter?

ETF-Direktversicherungen kombinieren den bekannten Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge mit börsengehandelten Indexfonds. Beiträge fließen wie gewohnt aus dem Bruttogehalt in eine Versicherungspolice, der Unterschied liegt in der Kapitalanlage: Anstelle von starren Garantien werden ETFs als Kernbaustein genutzt. Das sorgt für breite Streuung, hohe Transparenz und bessere Renditechancen als klassische Garantieprodukte.

  • Vorteile: Breite Diversifikation, attraktive Renditechancen, staatliche Förderung.

  • Nachteile: Schwankungen durch den Kapitalmarkt, keine festgeschriebenen Mindestleistungen.



Unterschied – klassische bAV vs. ETF-bAV

Der größte Unterschied liegt in der Kapitalanlage: Während klassische bAV-Produkte auf Garantien und teure Versicherungstöpfe setzen, können ETF-basierte Modelle Märkte direkt und transparent abbilden. Dadurch ergibt sich grundsätzlich die Chance auf höhere Renditen und – im Idealfall – niedrigere Kosten. Doch Vorsicht: ETFs allein garantieren keine günstige Lösung. Entscheidend ist, ob die bAV provisionsfrei und mit einer klaren Kostenstruktur angeboten wird.

Merkmal

Klassische bAV

ETF-bAV (Soll-Kriterium)

Kapitalanlage

Sicherungsvermögen, Rentenfonds

ETFs, global diversifiziert

Kosten

Hoch durch Provisionen & Abschlusskosten

Niedrig, wenn provisionsfrei (Nettotarif)

Rendite

Gering, Inflationsrisiko

Hoch, marktnahe Entwicklung

Transparenz

Eingeschränkt

Digital & jederzeit einsehbar



ETFs sind nicht automatisch die perfekte Lösung

Viele bAV-Produkte werben mit ETFs, erfüllen aber das Soll-Kriterium niedriger Kosten nicht. Häufig werden Provisionen, hohe Verwaltungskosten oder Intransparenz mitverkauft – und damit schmilzt der Renditevorteil schnell dahin. Eine ETF-bAV ist also nur dann wirklich stark, wenn sie konsequent provisionsfrei, kosteneffizient und transparent aufgebaut ist.

Checkliste:

  • Achte auf die Gesamtkostenquote (TER + Verwaltungskosten).

  • Prüfe, ob Provisionen enthalten sind (Nettotarif vs. Bruttotarif).

  • Fordere digitale Transparenz über Entwicklung und Dokumente.

Vergleich von klassischer und moderner bAV mit ETFs, abgebildet ist eine Person, die die DYNO App verwendet.



Innovative ETF-Ansätze: iBonds & Lifecycle-Modelle

Innovative Ansätze in der ETF-bAV, wie Lifecycle-Gruppen und iBonds, bieten flexible Anlagestrategien, die besser auf die verschiedenen Phasen der Altersvorsorge abgestimmt sind.

  • Lifecycle-Gruppen: In den ersten Jahren investieren diese Fonds hauptsächlich in Aktien, um von höheren Renditen zu profitieren. Je näher der Rentenbeginn rückt, desto mehr wird in sicherere Anlagen wie Anleihen umgeschichtet, um das Risiko zu senken.

  • iBonds: Diese Fonds kombinieren Anleihen-ETFs mit einer festen Laufzeit. Sie bieten eine planbare Rückzahlung und eignen sich gut für diejenigen, die eine klare Strategie für die Auszahlung im Rentenalter suchen.

Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen bAV-Modellen ist die höhere Flexibilität bei der Kapitalanlage: Bei innovativen Ansätzen fließen 60-90% der bAV-Einzahlungen in den „freien Kapitalanlage-Topf“, also in flexiblere, renditestärkere Anlagestrategien. Bei klassischen bAV-Produkten ist dieser Anteil oft auf nur ca. 10 - 35% begrenzt.



Vor- und Nachteile von ETF-bAV

Vorteile:

  • Hohe Renditechancen durch Marktpartizipation

  • Kosteneffizient, niedrigere Gebühren

  • Transparenz und Kontrolle (besonders bei digitalen Anbietern)

  • Staatliche Förderung wie Steuerersparnis und Zuschuss ab 15 %

Nachteile:

  • Marktvolatilität, keine garantierte Mindestrente

  • Bei klassischen bAV Anbietern gilt: Eingeschränkte Flexibilität bei Anbieterwechsel, Verwaltungsaufwand bei Wechsel

  • Bei klassischen bAV Anbietern gilt: Häufig bessere Rendite bei privaten ETF-Sparplänen.



Tipps zur Auswahl der richtigen Lösung

  1. Kosten im Fokus – Versteckte Provisionen vermeiden, auf Gesamtkostenquote achten.

  2. Transparenz sicherstellen – Digitales Cockpit mit Zugriff auf Kapital, Wertentwicklung und Dokumente.

  3. Rendite vs. Sicherheit abwägen – Lifecycle- oder iBond-Strategien prüfen.

  4. Flexibilität im Jobwechsel – Anbieter erkennbare Übertragbarkeit gewährleisten oder DYNO kontaktieren

  5. Förderpotenzial prüfen – Arbeitgeberzuschuss und steuerliche Grenzen (bis 8 % der BBG) ausschöpfen

Fazit

ETF-basierte betriebliche Altersvorsorge bietet eine moderne und flexible Lösung, die durch niedrige Kosten und hohe Transparenz überzeugt. Innovative Modelle wie Lifecycle-Gruppen und iBonds ermöglichen eine individuellere und renditestärkere Kapitalanlage im Vergleich zu klassischen bAV-Produkten. Dabei ist es entscheidend, auf die richtige Struktur und die Kosten zu achten, um das Potenzial dieser Anlageformen vollständig auszuschöpfen. Für die optimale Altersvorsorge sollte der Fokus auf einer provisionsfreien, digitalen Lösung wie DYNO liegen, die volle Transparenz und Renditepotenzial bietet.

Autor

Autor

Marc Karkossa

Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.

Was ist DYNO?+

DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in einem Tag ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.

Was kostet DYNO für Arbeitgeber?+

DYNO ist für Arbeitgeber kostenlos. Es fallen keine Maklerprovisionen an — 100 % des Beitrags fließt in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten.

Wie lange dauert das Setup?+

Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.

Wie hoch ist die Aktivierungsrate?+

91 % der eingeladenen Mitarbeitenden aktivieren ihre bAV aktiv — im Branchendurchschnitt unter 30 %. DYNO erklärt, berät und begleitet digital ohne externe Berater.

Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?+

Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern + Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.

Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?+

Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert: Bei 35 Jahren Laufzeit bedeutet das bis zu 208.400 € mehr Kapital im Vergleich zu klassischen Versicherungsprodukten.

DYNO

DYNO bietet Unternehmen eine moderne bAV-Lösung — provisionsfrei, transparent und staatlich gefördert. So kommt jeder Euro bei den Mitarbeitenden an.

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