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Marc Karkossa, Experte für digitale provisionsfreie bAV
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) bietet viele Vorteile, doch es gibt auch einige Nachteile und Herausforderungen, die Arbeitgeber beachten müssen. Hier erfährst du, welche potenziellen Nachteile die Einführung einer bAV mit sich bringen kann und wie du diese vermeiden kannst.
Kurz zusammengefasst
Verwaltungsaufwand
Die Einführung eines neuen Systems wie der bAV bringt einen erhöhten Verwaltungsaufwand mit sich. Du musst die bAV einrichten, verwalten und regelmäßig aktualisieren. Dies kann zeitaufwendig und komplex sein, insbesondere wenn du nicht über die entsprechenden internen Ressourcen verfügst.
Einrichtungskosten
Die Implementierung einer bAV erfordert initiale Investitionen. Dazu gehören Kosten für die Beratung, die Auswahl der passenden bAV-Produkte und die Schulung der Mitarbeitenden. Diese Kosten können je nach Umfang und Komplexität der bAV variieren.
Haftungsrisiken
Ein wichtiger und oft vernachlässigter Punkt ist das Haftungsrisiko. Wenn die bAV-Prozesse nicht richtig strukturiert sind oder du nicht die richtigen Produkte auswählst, kannst du als Arbeitgeber in Haftungsrisiken geraten. Beispielsweise könntest du haften, wenn die Anlage der bAV nicht die erwarteten Erträge bringt oder gesetzliche Vorschriften nicht eingehalten werden.
Nachschusspflicht
Ein finanzielles Risiko besteht darin, dass du unter Umständen verpflichtet bist, zusätzliche Mittel bereitzustellen, falls das Vertragsguthaben nicht ausreicht. Dies kann geschehen, wenn die gewählten Anlageformen weniger Rendite erwirtschaften als geplant.
Insolvenzrisiko des Versorgungsträgers
Falls der Versorgungsträger insolvent geht, kannst du als Arbeitgeber verpflichtet sein, die Rentenansprüche deiner Mitarbeitenden auszugleichen. Dies stellt ein erhebliches finanzielles Risiko dar.
Fazit
Die Nachteile der bAV für Arbeitgeber können durch sorgfältige Planung und die Auswahl eines zuverlässigen Partners minimiert werden. DYNO bietet eine transparente, provisionsfreie und digitale Lösung, die den Verwaltungsaufwand reduziert und Haftungsrisiken minimiert. Mit DYNO kannst du sicherstellen, dass deine bAV fair und effizient ist, und so die besten Voraussetzungen für die Altersvorsorge deiner Mitarbeitenden schaffen.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?
DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.
Wie lange dauert das Setup?
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.
Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?
DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.
Ist DYNO reguliert?
Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

