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Marc Karkossa, Experte für digitale provisionsfreie bAV
Wenn Sie als Arbeitgeber neue Mitarbeiter einstellen, stellen Sie sich möglicherweise die Frage, ob Sie deren bestehende Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) übernehmen sollten. Diese Frage kommt häufiger vor, als man denkt, und sie bringt wichtige rechtliche und finanzielle Aspekte mit sich.
Kurz zusammengefasst
Was ist ein Bestandsvertrag in der bAV?
Ein Bestandsvertrag in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) bezeichnet einen bereits bestehenden Vorsorgevertrag, den ein Mitarbeitender bei einem früheren Arbeitgeber abgeschlossen hat. Dieser Vertrag enthält die zugesagten Leistungen und das bereits angesparte Deckungskapital.
Beim Arbeitgeberwechsel hat der neue Arbeitgeber verschiedene Optionen hinsichtlich dieses Vertrags:
Er kann in den bestehenden Vertrag einsteigen und die bisherigen Rechte und Pflichten übernehmen.
Alternativ kann er das angesparte Deckungskapital in sein eigenes Versorgungssystem übertragen (Deckungskapitalübertragung), ohne den Vertrag selbst zu übernehmen.
Rechtliche Risiken bei der Übernahme von Bestandsverträgen
Ein bestehender bAV-Vertrag mag auf den ersten Blick unkompliziert erscheinen, doch Vorsicht ist geboten. Wenn Sie als Arbeitgeber den bestehenden Vertrag übernehmen, übernehmen Sie auch sämtliche Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag. Das kann problematisch werden, wenn der Vertrag ungünstige Konditionen aufweist. Ein häufiges Risiko besteht darin, dass der Vertrag weniger Kapital enthält als eingezahlt wurde. In solchen Fällen können Sie als Arbeitgeber sogar nachschusspflichtig werden, was finanzielle Risiken birgt.
Die Alternative: Deckungskapitalübertragung
Eine sicherere und oft bessere Lösung ist die sogenannte Deckungskapitalübertragung. Diese vom Staat eingeführte Option ermöglicht es dem Arbeitnehmer, das Kapital aus seinem alten bAV-Vertrag in einen neuen Vertrag zu übertragen, der bessere Konditionen bietet. Für den Arbeitgeber reduziert sich so das rechtliche Risiko erheblich, während der Mitarbeiter von verbesserten Vertragsbedingungen profitiert. Das Ziel sollte immer sein, eine Lösung zu finden, die sowohl die Interessen des Arbeitgebers als auch die des Mitarbeiters bestmöglich berücksichtigt.
Fazit
Bevor Sie als Arbeitgeber bestehende bAV-Verträge übernehmen, sollten Sie diese gründlich prüfen lassen. Eine einfache Übernahme kann erhebliche Risiken bergen, die durch eine sorgfältige Überprüfung und gegebenenfalls durch eine Deckungskapitalübertragung vermieden werden können. Mit DYNO können Sie sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter einen fairen und provisionsfreien bAV-Vertrag erhalten, der keine versteckten Kosten enthält und langfristig die bestmögliche Rendite bietet.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?
DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.
Wie lange dauert das Setup?
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.
Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?
DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.
Ist DYNO reguliert?
Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

