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Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge
Wenn du in eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) einzahlst, gibt es verschiedene Wege, wie dein Geld angelegt werden kann. Je nach gewähltem Modell fließt dein Geld entweder in eine konservative oder eine etwas risikoreichere Anlageform. Hier erfährst du, welche Optionen du hast und wie du die beste Wahl treffen kannst.
Inhaltsverzeichnis
Wie wird dein Geld in der betrieblichen Altersvorsorge investiert?
Traditionelle betriebliche Altersvorsorge
Fondgebundene betriebliche Altersvorsorge
Was solltest du beachten?
Fazit
Kurz zusammengefasst
Traditionelle bAV
Dein Geld fließt ins Sicherungsvermögen der Versicherung. Diese konservative Anlageform bietet Stabilität, aber nur geringe Renditechancen von ca. 2–3,5 %.
Fondgebundene bAV
Ein Teil deines Beitrags wird in Fonds investiert. Damit steigt das Risiko, aber auch die Chance auf deutlich höhere Renditen (bis zu 8–10 % jährlich).
Wichtige Faktoren
Deine Risikobereitschaft, finanziellen Ziele und die Marktbedingungen bestimmen, welche bAV-Form für dich die bessere Wahl ist.
Wie wird dein Geld in der betrieblichen Altersvorsorge investiert?
Wenn du in eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) einzahlst, gibt es verschiedene Wege, wie dein Geld angelegt werden kann. Je nach gewähltem Modell fließt dein Geld entweder in eine konservative oder eine etwas risikoreichere Anlageform. Hier erfährst du, welche Optionen du hast und wie du die beste Wahl treffen kannst.
Traditionelle betriebliche Altersvorsorge
Bei einer klassischen bAV wird dein Geld meist in das Sicherungsvermögen der Versicherungsgesellschaft investiert. Dies ist eine sehr konservative Anlageform, die in der Regel eine jährliche Rendite von etwa 2% bis 3,5% erwarten lässt. Die Sicherheit steht hier im Vordergrund, und in der aktuellen Zinsphase sind höhere Renditen in diesem Modell kaum zu erwarten. Diese Option eignet sich gut für dich, wenn du Wert auf Sicherheit legst und bereit bist, dafür auf höhere Renditechancen zu verzichten.
Fondgebundene betriebliche Altersvorsorge
Die Fondgebundene bAV bietet dir mehr Flexibilität in der Kapitalanlage. Neben einem Teil des Geldes, das wie bei der klassischen bAV in das Sicherungsvermögen fließt, wird ein weiterer Teil in freie Kapitalanlagen investiert. Die Höhe des Anteils, der in die freie Kapitalanlage geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Beitragsgarantie im Tarif, der Vertragslaufzeit, der Beitragshöhe und den spezifischen Bedingungen des Tarifs.
In diesem Modell kannst du eine höhere Rendite erwarten, da ein Teil des Kapitals in renditeträchtigere Anlagen wie Fonds investiert wird. Je jünger du bist, desto höher sollte der Anteil sein, der in diese freien Kapitalanlagen fließt. Obwohl damit ein höheres Risiko verbunden ist, erhöht sich auch deine Chance auf eine deutlich höhere Rendite. Es ist durchaus möglich, Renditen von 8% bis 10% pro Jahr zu erzielen.
Was solltest du beachten?
Risikotoleranz
Überlege, wie viel Risiko du bereit bist einzugehen. Wenn du näher am Rentenalter bist oder eine geringere Risikotoleranz hast, könnte eine klassische bAV besser für dich sein. Wenn du jedoch jünger bist und das Potenzial für höhere Renditen nutzen möchtest, könnte eine vorgebundene bAV attraktiver sein.
Finanzielle Ziele
Bestimme deine finanziellen Ziele. Möchtest du eine möglichst hohe Rente erzielen, oder ist dir die Sicherheit des angelegten Kapitals wichtiger?
Marktbedingungen
Halte die aktuellen Marktbedingungen im Auge und passe deine Anlagestrategie entsprechend an. Ein finanzieller Berater kann dir helfen, die Marktentwicklungen zu verstehen und die beste Strategie für deine Situation zu wählen.
Fazit
Die Art und Weise, wie dein Geld in der betrieblichen Altersvorsorge angelegt wird, hat einen erheblichen Einfluss auf das, was du im Rentenalter zur Verfügung hast. Es ist wichtig, dass du eine informierte Entscheidung triffst, die sowohl deine finanzielle Situation als auch deine Risikobereitschaft berücksichtigt. Nicht zuletzt solltest du regelmäßige Überprüfungen deiner Anlagestrategie vornehmen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin deinen Zielen entspricht.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?+
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in einem Tag ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?+
DYNO ist für Arbeitgeber kostenlos. Es fallen keine Maklerprovisionen an — 100 % des Beitrags fließt in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten.
Wie lange dauert das Setup?+
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Wie hoch ist die Aktivierungsrate?+
91 % der eingeladenen Mitarbeitenden aktivieren ihre bAV aktiv — im Branchendurchschnitt unter 30 %. DYNO erklärt, berät und begleitet digital ohne externe Berater.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?+
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern + Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?+
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert: Bei 35 Jahren Laufzeit bedeutet das bis zu 208.400 € mehr Kapital im Vergleich zu klassischen Versicherungsprodukten.