lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge

Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge?

Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge?

8 Minuten

Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist ein wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland. Ob sie sich für dich lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom Arbeitgeberzuschuss. Hier erfährst du, was du beachten musst, um eine informierte Entscheidung zu treffen.

Inhaltsverzeichnis

Informiere dich über das Angebot deines Arbeitgebers

Kurze Zusammenfassung

Vergleiche mit alternativen Anlageformen

Achte auf dein Gehalt und die steuerlichen Auswirkungen

Prüfe die Kosten und die Kapitalanlage

Beispielrechnung Kapitalanlage

Fazit

Kurz zusammengefasst

Angebot vom Arbeitgeber prüfen

Je höher der Zuschuss deines Arbeitgebers, desto attraktiver wird die bAV.

Alternativen vergleichen

Stelle die bAV immer einem ETF-Sparplan oder anderen Anlageformen gegenüber.

Gehalt, Steuern und Kosten beachten

Dein Einkommen, deine Steuerklasse und die Kosten im Vertrag entscheiden über die echte Rendite.

Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge? Darauf kommt es an



Kurze Übersicht

Das solltest du tun

Hinweis

Infos einholen

Frag deinen Chef, welche Art der bAV angeboten wird.

Wie viel Zuschuss

Gibt es den gesetzlichen Mindestzuschuss von 15 % oder sogar eine 100 % AG-finanzierte bAV?

Alternativen vergleichen

Vergleiche das bAV-Angebot mit alternativen Anlageformen.

Gesetzlich oder privat?

Beachte die Unterschiede in der Anspar- und Auszahlungsphase.

Aktuelles Gehalt

Steuer- und Sozialversicherungsvorteile gelten nur bis zu einer gewissen Grenze.

Steuerklasse

Wie beeinflusst deine Steuerklasse die Förderquote?

Kosten

Welche Kosten und welche Kapitalanlage stecken im Vertrag?



Informiere dich über das Angebot deines Arbeitgebers

Zuerst solltest du herausfinden, welche Art von betrieblicher Altersvorsorge dein Arbeitgeber anbietet. Die Attraktivität der bAV hängt stark davon ab, wie hoch der Arbeitgeberzuschuss ist. Gesetzlich sind mindestens 15% vorgeschrieben, aber einige Arbeitgeber bieten sogar mehr oder übernehmen 100% der Beiträge. Je höher der Zuschuss, desto mehr lohnt sich die bAV für dich.



Vergleiche mit alternativen Anlageformen

Vergleiche die bAV auch mit anderen Anlageformen, wie zum Beispiel einem privaten ETF-Sparplan. Schau, wie viel du durch verschiedene Anlageformen für deine Rente aufbauen kannst. Berücksichtige dabei auch, ob du gesetzlich oder privat krankenversichert bist, da dies die Höhe der Förderung in der Ansparphase beeinflussen kann.



Achte auf dein Gehalt und die steuerlichen Auswirkungen

Dein aktuelles Gehalt bestimmt, in welcher Steuerklasse du bist und bis zu welchen Grenzen du Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge zahlst. Ist dein Einkommen hoch, kann die Förderquote innerhalb der bAV geringer ausfallen. Dies ist ein wichtiger Aspekt, um zu bestimmen, wie attraktiv die bAV für dich ist.



Prüfe die Kosten und die Kapitalanlage

Achte genau darauf, wie die Kosten innerhalb der bAV-Produkte gestaltet sind und welche Kapitalanlagen dahinterstehen. Traditionelle Modelle mit hohen Provisionen sind oft weniger rentabel. Moderne Nettotarife, bei denen du selbst entscheiden kannst, wie dein Geld investiert wird, bieten oft bessere Renditechancen.

Beispielrechnung

Modell

Endkapital bei 50 € Sparrate

Unterschied zur traditionellen bAV

Traditionelle bAV

90.000 €



ETF Sparplan

102.577 €

+14 % mehr Rente

DYNO bAV

106.918 €

+19 % mehr Rente

Ich habe zum Beispiel einen Betrag von 50 € netto in eine bAV investiert, mit einem Arbeitgeberzuschuss von 15%, und möchte wissen, was ich bei Renteneintritt tatsächlich zur Verfügung habe. Bei einer netto bAV komme ich auf 106.918 €, während ich bei einem privaten ETF-Sparplan auf 122.577 € komme. Das zeigt, dass die netto bAV in meinem Fall 4% mehr Rendite erbracht hat als der ETF-Sparplan, nachdem alle Abzüge berücksichtigt wurden.



Fazit

Es ist entscheidend, dass du genau hinschaust, welche betriebliche Altersvorsorge angeboten wird und ob sie zu deiner persönlichen finanziellen Situation passt. Traditionelle Modelle lohnen sich oft nicht, aber es gibt Ausnahmen.

Unsere Empfehlung: Prüfe genau und nutze die Möglichkeiten, die sich dir bieten, um effektiv für dein Alter vorzusorgen.

Autor

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Marc Karkossa

Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.

Was ist DYNO?+

DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in einem Tag ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.

Was kostet DYNO für Arbeitgeber?+

DYNO ist für Arbeitgeber kostenlos. Es fallen keine Maklerprovisionen an — 100 % des Beitrags fließt in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten.

Wie lange dauert das Setup?+

Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.

Wie hoch ist die Aktivierungsrate?+

91 % der eingeladenen Mitarbeitenden aktivieren ihre bAV aktiv — im Branchendurchschnitt unter 30 %. DYNO erklärt, berät und begleitet digital ohne externe Berater.

Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?+

Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern + Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.

Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?+

Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert: Bei 35 Jahren Laufzeit bedeutet das bis zu 208.400 € mehr Kapital im Vergleich zu klassischen Versicherungsprodukten.

DYNO

DYNO bietet Unternehmen eine moderne bAV-Lösung — provisionsfrei, transparent und staatlich gefördert. So kommt jeder Euro bei den Mitarbeitenden an.

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