
4 Minuten
Marc Karkossa, Experte für digitale provisionsfreie bAV
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist ein bedeutender Baustein der Mitarbeiterbindung und -motivation. Doch welche Kosten entstehen für dein Unternehmen, wenn du eine bAV anbietest? Hierzu gibt es zwei gängige Modelle, die wir dir vorstellen möchten.
Kurz zusammengefasst
1. Das klassische Provisionssystem
Im traditionellen bAV-Modell entstehen für den Arbeitgeber keine direkten Kosten. Das System finanziert sich über Provisionen und Gebühren, die in den Beiträgen der bAV eingepreist sind. Diese Beiträge werden monatlich von dir als Arbeitgeber und deinen Mitarbeitenden gemeinsam eingezahlt. Die Provisionen und Kosten reduzieren jedoch den Betrag, der tatsächlich für die Altersvorsorge deiner Mitarbeitenden verwendet wird. Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden indirekt höhere Kosten tragen müssen, was letztlich die angesparte Rente mindert.
2. Das provisionsfreie System
Im Gegensatz zum klassischen Modell gibt es auch ein provisionsfreies System, das sich in zwei Varianten unterteilt.

Honorarberater-Modell
Hier engagierst du als Arbeitgeber einen unabhängigen Honorarberater, der dich und deine Mitarbeitenden auf Stundenbasis berät. Du bezahlst also direkt für die Beratungsdienstleistung, ohne dass versteckte Kosten in die Beiträge deiner Mitarbeitenden einfließen.
Digitale Plattform
Eine moderne und zunehmend beliebte Variante ist die Nutzung einer digitalen Plattform, die gegen eine Servicegebühr funktioniert. Diese Plattformen setzen den Fokus darauf, dass deine Mitarbeitenden eine höhere Rente aufbauen können, indem sie kosteneffizient und transparent arbeiten. Als Unternehmen zahlst du hier ebenfalls direkt für die Nutzung der Plattform.
In beiden Varianten des provisionsfreien Systems entstehen für dein Unternehmen klare und transparente Kosten, die jedoch oft dazu führen, dass deine Mitarbeitenden am Ende deutlich mehr Rente erhalten.
Fazit
Die Wahl des richtigen bAV-Modells ist entscheidend für die finanzielle Zukunft deiner Mitarbeitenden und die Attraktivität deines Unternehmens als Arbeitgeber. Während das traditionelle Provisionsmodell vermeintlich keine direkten Kosten für dich verursacht, schmälert es die Rente deiner Mitarbeitenden erheblich. Das provisionsfreie Modell, insbesondere die Nutzung einer digitalen Plattform wie DYNO, bietet hingegen eine transparente und faire Lösung, bei der deine Mitarbeitenden profitieren und du als Arbeitgeber die Kontrolle über die Kosten behältst. Mit DYNO kannst du die bAV deines Unternehmens digitalisieren, einfach verwalten und sicherstellen, dass deine Mitarbeitenden am Ende deutlich mehr von ihrer Altersvorsorge haben. DYNO setzt auf faire, provisionsfreie Modelle, die sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeitende einen echten Mehrwert bieten.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?
DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.
Wie lange dauert das Setup?
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.
Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?
DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.
Ist DYNO reguliert?
Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

