
6 MInuten
Marc Karkossa, Experte für digitale provisionsfreie bAV
Wenn du als Arbeitgeber eine bAV anbietest, ist eine rechtssichere Dokumentation entscheidend. Sie schützt vor rechtlichen Risiken und stellt sicher, dass alle Anforderungen erfüllt sind. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf es ankommt und wie du den Aufwand gering hältst.
Kurz zusammengefasst
Warum ist eine sorgfältige Dokumentation so wichtig?
Bei der Einführung einer bAV in deinem Unternehmen ist es entscheidend, jeden Schritt lückenlos zu dokumentieren. Dies betrifft insbesondere den Zeitpunkt, an dem ein Mitarbeiter einen Antrag auf bAV stellt oder auch, wenn er sich gegen eine Teilnahme entscheidet. Sollten in der Zukunft rechtliche Fragen aufkommen, kannst du durch eine lückenlose Dokumentation nachweisen, dass du alle Anforderungen erfüllt hast. Das schützt dein Unternehmen vor möglichen rechtlichen Risiken und Unannehmlichkeiten.
Was muss dokumentiert werden?
Wenn ein Mitarbeiter sich für eine bAV entscheidet, ist es wichtig, dass der gesamte Prozess sauber dokumentiert wird. Hierzu gehört der Antrag des Mitarbeiters, die Bestätigung des Versicherers und jegliche Kommunikation, die diesen Prozess begleitet. Noch wichtiger ist jedoch die Dokumentation im Fall eines Verzichts. Möchte ein Mitarbeiter keine bAV abschließen, solltest du unbedingt eine schriftliche Erklärung von ihm einholen, die sein Desinteresse bestätigt. Diese Verzichtserklärung dient als Nachweis, dass der Mitarbeiter bewusst auf die bAV verzichtet hat, und schützt dein Unternehmen vor späteren Forderungen oder Missverständnissen.
Wie kannst du den Dokumentationsprozess effizient gestalten?
Um den Dokumentationsaufwand zu minimieren und gleichzeitig die Rechtssicherheit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, auf digitale Lösungen zurückzugreifen. Spezielle Tools übernehmen den gesamten Dokumentationsprozess automatisch für dich. Sie sorgen dafür, dass alle relevanten Informationen sicher und korrekt gespeichert werden, ohne dass du dich manuell um jedes Detail kümmern musst. Dadurch sparst du nicht nur Zeit, sondern vermeidest auch potenzielle Fehler, die bei manueller Dokumentation auftreten könnten.
Fazit
Eine rechtssichere Dokumentation ist unverzichtbar, wenn du in deinem Unternehmen eine bAV anbietest. Besonders wichtig ist es, den gesamten Prozess sowohl bei Anträgen als auch bei Verzichtserklärungen sauber zu dokumentieren. Digitale Tools können dir dabei helfen, diesen Prozess zu automatisieren und deine Rechtssicherheit zu erhöhen. Mit DYNO bist du auf der sicheren Seite – unsere Lösung nimmt dir den Dokumentationsaufwand ab, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: dein Unternehmen.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?
DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.
Wie lange dauert das Setup?
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.
Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?
DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.
Ist DYNO reguliert?
Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

