ginkgo vs. DYNO — Feste Versicherungsarchitektur vs. bedarfsgerechte Auswahl
Ginkgo vereinfacht die bAV durch eine feste Versicherungsarchitektur mit myLife. DYNO vereinfacht die Entscheidung durch eine bedarfsgerechte Empfehlung aus mehreren Versicherern und Tarifwelten.
Wann welcher Anbieter besser passt
Ginkgo kann gut passen, wenn ein Unternehmen bewusst eine einheitliche Versicherungsarchitektur sucht, myLife als Produktpartner festlegen möchte und eine breite Fonds- und ETF-Auswahl innerhalb dieses Produkts priorisiert.
Auch beim Preis für den Arbeitgeber kann Ginkgo vorne liegen: Ginkgo arbeitet häufig mit einer Flat Fee, DYNO rechnet über eine Grundgebühr und aktive Nutzer ab. Sind die Softwarekosten das entscheidende Kriterium, spricht das für Ginkgo.
Unterschiedliche Bedürfnisse der Mitarbeitenden sollen in die Produktempfehlung einfließen.
Mehrere Versicherer und Tarifmechaniken sollen verfügbar bleiben.
Das Neugeschäft soll auch künftig flexibel weiterentwickelt werden.
Es bestehen bereits Verträge unterschiedlicher Versicherer.
Mitarbeitende sollen eine klare Empfehlung statt einer unkommentierten Produktauswahl erhalten.
ginkgo vs. DYNO — Vergleichsmatrix
Die Matrix trennt drei Ebenen: Plattform und Verwaltung, Beratung und Auswahl sowie das konkrete Versicherungsprodukt. Kosten entstehen auf Ebene des Tarifs und der Kapitalanlage, nicht beim Anbieter selbst.
Kostenwerte sind nur bei identischen Annahmen vergleichbar: gleiches Alter, gleicher Beitrag, gleiche Laufzeit, gleiches Garantieniveau und gleiche Renditeannahme. Hover oder Tap auf ? für Details.
| Kriterium | ginkgo | DYNO |
|---|---|---|
| Plattform und Verwaltung | ||
Zielgruppe | Unternehmen, die eine einheitliche bAV-Lösung für alle Mitarbeitenden suchen | KMU und wachsende Unternehmen, 600+ angebunden |
Durchführungswege | Direktversicherung | Direktversicherung und Unterstützungskasse |
HR-Integrationen | Integration in HR-System und Payroll | Über 100 HR- und Payroll-Systeme |
Bestandsverträge | Leistungsumfang für Fremdverträge nicht öffentlich beschrieben | Zentrale Verwaltung bestehender Verträge unterschiedlicher Versicherer |
Mitarbeiter-App | Guthaben, Rentenprognose, Portfolio, Transaktionen und Kosten | Vertragsübersicht, laufende Wertentwicklung und Verwaltungsfunktionen |
Onboarding | Digitaler Abschluss in wenigen Minuten, Launch Event für Mitarbeitende | Digitales Onboarding für Arbeitgeber und Mitarbeitende |
| Beratung und Auswahl | ||
Vertragsabschluss | Digital im Self-Service, Beratung und Support verfügbar | Digital, mit bedarfsgerechter Empfehlung und persönlicher Beratung auf Wunsch |
Versichererauswahl | Ein Versicherer im Neugeschäft: myLife | Multi-Carrier: mehrere angebundene Versicherer und Tarifkonzepte |
Produktempfehlung | Auswahl von ETF oder Fonds innerhalb eines festen Tarifs | Bedarfsabfrage (Sicherheit, Laufzeit, Flexibilität) und begründete Produktempfehlung |
| Versicherungsprodukt und Kosten | ||
Vergütungsmodell | Provisionsfreie Nettopolice, Softwaregebühr des Arbeitgebers | Software-Lizenzgebühr des Arbeitgebers, keine Abschlussprovisionen |
Abschlusskosten?Alpha-Kosten nach GDV: einmalige Abschluss- und Vertriebskosten. Werden oft über die ersten Jahre verrechnet und mindern von Anfang an das angesparte Kapital. | 0 % (keine Abschluss- und Vertriebsprovisionen) | 0 % |
Verwaltungskosten?Beta-Kosten nach GDV: laufende Verwaltungskosten des Versicherers. Je nach Tarif auf den Beitrag oder auf das Vertragsguthaben berechnet. | 0,6 % p. a. auf das Vertragsguthaben (myLife) | Tarifabhängig, im Referenztarif 0 % separate Verwaltungskosten |
Fondskosten?Gamma-Kosten: laufende Kosten der Kapitalanlage (TER) der gewählten ETFs oder Fonds. Hängen vom konkreten Fonds ab. | 0,12 bis 0,3 % p. a., je nach ETF oder Fonds | Im Referenztarif 0,6 % p. a. |
Grundgebühr?Kappa-Kosten: fixe Stückkosten pro Vertrag in Euro, unabhängig von Beitragshöhe oder Guthaben. Fallen bei niedrigen Beiträgen stärker ins Gewicht. | 1 € pro Monat in den ersten zwei Jahren, danach 3 € pro Monat | Im Referenztarif 12 € p. a. |
Kapitalanlage | ETF- und fondsbasiert innerhalb des myLife-Tarifs, Auswahl kuratiert durch das Unternehmen | ETF-basiert, Anlage- und Tarifkonzept je nach Bedarf und Versicherer |
Kapitalmarktbeteiligung?Anteil des Vertragsguthabens, der über die Laufzeit am Kapitalmarkt investiert ist. Hängt von Tarifmechanik, Garantieniveau und Restlaufzeit ab. | Je nach Restlaufzeit durchschnittlich 50 bis 90 % ETF-Anteil (Angabe Ginkgo), 60 % Beitragsgarantie | Je nach Tarif und Garantieniveau bis zu 100 % Kapitalmarktbeteiligung |
Effektivkosten?Renditeminderung durch alle Kosten des Vertrags in Prozentpunkten pro Jahr. Nur bei identischen Annahmen zu Alter, Beitrag, Laufzeit und Rendite vergleichbar. | Laut Ginkgo unter 1 % p. a. bei durchschnittlicher Beitragshöhe und über 20 Jahren Laufzeit | Im Referenztarif 0,65 Prozentpunkte, individuell prüfen |
Hinweis zu den DYNO-Werten: Die Kostenangaben beziehen sich auf einen DYNO-Referenztarif. DYNO arbeitet mit mehreren Versicherern und Tarifkonzepten, die konkreten Werte hängen vom gewählten Tarif und Garantieniveau ab. Wettbewerberangaben stammen aus öffentlichen Quellen (siehe Quellen).
Kosten richtig vergleichen
Beide Anbieter arbeiten ohne Abschlussprovisionen, laufende Kosten fallen trotzdem an. Ein seriöser Vergleich nutzt konkrete Tarife unter identischen Annahmen: gleiches Alter, gleicher Beitrag, gleiche Laufzeit, gleiches Garantieniveau und gleiche Renditeannahme. Entscheidend sind dann Effektivkosten, garantierte und prognostizierte Leistung. Die Zahl verfügbarer ETFs allein sagt nichts darüber aus, welches Produkt für eine Person besser geeignet ist.
ginkgo vs. DYNO — FAQ
Ginkgo FAQ (Kosten, ETF-Anteil, Beitragsgarantie)
DYNO-Werte: Referenztarif laut Produktunterlagen DYNO
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