Degura vs. DYNO — Digitaler Makler

Degura digitalisiert die Prozesse der klassischen bAV und finanziert sich als Hybrid aus Software und Versicherungsmakler — also auch über Provisionen aus den Verträgen. DYNO verzichtet vollständig auf Provisionserlöse. Der Unterschied zeigt sich nicht in der Verwaltung, sondern in der Kostenstruktur der Verträge.

↗ Degura WebsiteStand: September 2026
Marc Karkossa
Marc KarkossaCo-Founder & CEO von DYNO, der vor der Unternehmensgründung sechs Jahre in der Versicherungsbranche tätig war – unter anderem als Prokurist und Teilhaber einer AXA Versicherungsagentur.·September 2026

Degura wurde 2018 in Berlin gegründet und betreut nach eigenen Angaben über 300 Unternehmen und mehr als 20.000 Arbeitnehmende. Das Unternehmen beschreibt sein Geschäftsmodell selbst als Hybrid aus B2B-SaaS und digitalem Versicherungsmakler.

Bei der Verwaltungssoftware gibt es wenige Unterschiede: Beide Anbieter eliminieren den Papierkram, binden HR- und Lohnprogramme an und ermöglichen digitale Geschäftsvorfälle. Die Unterschiede beginnen beim Vertragsabschluss und bei den Konditionen.

Degura ist für Arbeitgeber kostenlos, weil es an jeder Vermittlung mitverdient. Diese Provision wird in den Tarif einkalkuliert und aus dem Guthaben der Mitarbeitenden bezahlt. Bei DYNO zahlt der Arbeitgeber eine Grundgebühr und eine Gebühr pro aktivem Nutzer — dafür sind die Verträge frei von Abschluss- und Vertriebskosten.

Degura vs. DYNO — Vergleichsmatrix

Alle Werte beziehen sich auf die Direktversicherung. Die Kostenbegriffe Alpha, Beta, Gamma und Kappa folgen der Nomenklatur des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) und ermöglichen einen standardisierten Vergleich.

Kostenbegriffe kurz erklärt
Alpha = Abschlusskosten (einmalig) · Beta = Verwaltungskosten (laufend) · Gamma = Fondskosten (TER) · Kappa = Stückkosten (fix, €/Jahr).
Hover oder Tap auf ? für Details.
KriteriumDeguraDYNO
Vergütungsmodell
Hybrid aus SaaS und digitalem Versicherungsmakler; VermittlungsprovisionSoftware-Lizenzgebühr des Arbeitgebers, keine Provisionen
Alpha-Kosten?Einmalige Abschlusskosten beim Vertragsabschluss. Werden häufig als Prozent der gesamten Beitragssumme (Zillmerung) oder als Prozent des Jahresbeitrags erhoben und mindern von Anfang an das angesparte Kapital.
anbieterabhängig, klassische Provisionstarife0 %
Beta-Kosten?Laufende Verwaltungskosten des Versicherers, erhoben als Prozent des laufenden Jahresbeitrags. Sie fallen über die gesamte Vertragslaufzeit an.
anbieterabhängig0 %
Gamma-Kosten?Fondskosten (Total Expense Ratio). Jährliche Verwaltungsgebühr der Kapitalanlage, direkt dem Fondsvermögen entnommen. Auch bekannt als TER oder laufende Kosten.
anbieterabhängig0,6 % p.a.
Kappa-Kosten?Fixe Stückkosten pro Vertrag und Jahr in Euro — unabhängig von Beitragshöhe oder Fondswert. Besonders nachteilig bei niedrigen Beiträgen.
anbieterabhängig12 € p.a.
Kapitalanlage
anbieterübergreifend, überwiegend klassische VersicherungsprodukteETF-basiert, MSCI-World-Positionen
Kapitalmarktquote?Anteil des Kapitals, der tatsächlich in renditestarke Kapitalmarktprodukte (z. B. ETFs) investiert wird. 100 % bedeutet kein Kapital in Garantiepuffer gebunden.
produktabhängig; bei Provisionstarifen typisch 20–40 % freie Anlage100 %
Effektivkosten?Gesamte jährliche Kostenbelastung in Prozentpunkten, nach der standardisierten Berechnungsmethode der BaFin. Vergleichbarster Kostenindikator über alle Anbieter hinweg.
nicht veröffentlicht0,65 Prozentpunkte
Durchführungswege
DirektversicherungDirektversicherung
Zielgruppe
über 300 Unternehmen und über 20.000 Arbeitnehmende nach Anbieterangabe; Berlin, seit 2018KMU und wachsende Unternehmen, 600+ angebunden
HR-Integrationen
native Systemintegration; Anzahl nicht veröffentlichtüber 100 HR- und Payroll-Systeme
Mitarbeiter-App
Vertragsübersicht; laufende Wertentwicklung nicht dargestellt, Stand über jährliche StandmitteilungVertragsübersicht, laufende Wertentwicklung, ETF-Trading-Option
Vertragsabschluss
persönlicher Beratungstermin erforderlichdigital im Self-Service, Beratung per Videocall auf Wunsch
Onboarding
„in Minuten einsatzbereit“ nach Anbieterangabedurchschnittlich 20 Minuten

Wann welcher Anbieter besser passt

Wann Degura besser passt
Degura

Degura ist für Arbeitgeber kostenlos, weil es sich über Vermittlungsprovisionen finanziert. Erst ab etwa 500 Mitarbeitenden kommt eine Gebühr pro Bestandsvertrag hinzu. Für Unternehmen, die für die bAV-Verwaltung kein eigenes Budget bereitstellen können oder wollen, ist das ein klarer Vorteil gegenüber DYNO, wo eine Grundgebühr und eine Gebühr pro aktivem Nutzer anfallen.

Bei Degura läuft der Vertragsabschluss grundsätzlich über einen persönlichen Beratungstermin. Es gibt zwar ein Portal zur Information, aber kein Self-Service-Onboarding — wer abschließen will, bucht einen Termin. Bei DYNO ist beides möglich. Für Arbeitgeber, die bewusst wollen, dass jede und jeder vor dem Abschluss durch ein Gespräch geht, ist Deguras verpflichtender Weg die passendere Struktur.

Wann DYNO besser passt
DYNO

Wenn die Kosten der Verträge im Vordergrund stehen. Provisionsfreie Nettotarife enthalten keine Abschluss- und Vertriebskosten. Um mit einem provisionsbehafteten Vertrag dasselbe Rentenkapital zu erreichen, müsste der Arbeitgeberzuschuss pro Mitarbeitendem etwa 25 Prozent höher liegen.

Wenn Mitarbeitende selbst abschließen sollen. Die digitale Beratungsstrecke funktioniert ohne Terminbuchung; ein Gespräch mit einem DYNO-Berater ist optional möglich.

Wenn Transparenz über die Wertentwicklung gefordert ist. Bei DYNO sehen Mitarbeitende laufend Wertentwicklung, eingezahlte Beiträge und aktuelles Guthaben und können ihre ETF-Auswahl anpassen.

Wenn das Nachzahlungsrisiko eine Rolle spielt: Erwirtschaftet ein Vertrag zu wenig Rendite, kann der Arbeitgeber in die Pflicht geraten, die Differenz zwischen eingezahltem Kapital und Vertragsguthaben auszugleichen. Bei kostenintensiven Provisionstarifen ist dieses Risiko deutlich höher.

Degura vs. DYNO — FAQ

Verdient Degura an Provisionen? | Ja. Degura beschreibt sein Modell selbst als Hybrid aus SaaS und digitalem Versicherungsmakler und ist für Arbeitgeber kostenlos, weil es an jeder Vermittlung mitverdient.

Warum ist DYNO für den Arbeitgeber nicht kostenlos? | Weil die Vergütung nicht aus den Beiträgen der Mitarbeitenden kommt. Was bei provisionsbasierten Anbietern der Sparer zahlt, zahlt bei DYNO der Arbeitgeber als Softwaregebühr.

Kann ich bestehende Verträge zu DYNO übertragen? | Bestehende Verträge lassen sich in der Regel in die Verwaltung übernehmen. Die Konditionen des Altvertrags bleiben dabei bestehen.

Was ist das Nachzahlungsrisiko? | Arbeitgeber stehen für die zugesagten Leistungen ein. Bleibt ein Vertrag hinter den eingezahlten Beiträgen zurück, kann der Arbeitgeber zum Ausgleich verpflichtet sein.

degura.de, deutsche-startups.de, abgerufen 2026-09-04

Zuletzt aktualisiert: September 2026

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Degura vs. DYNO — Digitaler Makler

Degura digitalisiert die Prozesse der klassischen bAV und finanziert sich als Hybrid aus Software und Versicherungsmakler — also auch über Provisionen aus den Verträgen. DYNO verzichtet vollständig auf Provisionserlöse. Der Unterschied zeigt sich nicht in der Verwaltung, sondern in der Kostenstruktur der Verträge.

Marc Karkossa
Marc KarkossaCo-Founder & CEO von DYNO, der vor der Unternehmensgründung sechs Jahre in der Versicherungsbranche tätig war – unter anderem als Prokurist und Teilhaber einer AXA Versicherungsagentur.

Degura wurde 2018 in Berlin gegründet und betreut nach eigenen Angaben über 300 Unternehmen und mehr als 20.000 Arbeitnehmende. Das Unternehmen beschreibt sein Geschäftsmodell selbst als Hybrid aus B2B-SaaS und digitalem Versicherungsmakler.

Bei der Verwaltungssoftware gibt es wenige Unterschiede: Beide Anbieter eliminieren den Papierkram, binden HR- und Lohnprogramme an und ermöglichen digitale Geschäftsvorfälle. Die Unterschiede beginnen beim Vertragsabschluss und bei den Konditionen.

Degura ist für Arbeitgeber kostenlos, weil es an jeder Vermittlung mitverdient. Diese Provision wird in den Tarif einkalkuliert und aus dem Guthaben der Mitarbeitenden bezahlt. Bei DYNO zahlt der Arbeitgeber eine Grundgebühr und eine Gebühr pro aktivem Nutzer — dafür sind die Verträge frei von Abschluss- und Vertriebskosten.

Degura vs. DYNO — Vergleichsmatrix

Alle Werte beziehen sich auf die Direktversicherung. Die Kostenbegriffe Alpha, Beta, Gamma und Kappa folgen der Nomenklatur des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) und ermöglichen einen standardisierten Vergleich.

Kostenbegriffe kurz erklärt
Alpha = Abschlusskosten (einmalig) · Beta = Verwaltungskosten (laufend) · Gamma = Fondskosten (TER) · Kappa = Stückkosten (fix, €/Jahr).
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KriteriumDeguraDYNO
Vergütungsmodell
Hybrid aus SaaS und digitalem Versicherungsmakler; VermittlungsprovisionSoftware-Lizenzgebühr des Arbeitgebers, keine Provisionen
Alpha-Kosten?Einmalige Abschlusskosten beim Vertragsabschluss. Werden häufig als Prozent der gesamten Beitragssumme (Zillmerung) oder als Prozent des Jahresbeitrags erhoben und mindern von Anfang an das angesparte Kapital.
anbieterabhängig, klassische Provisionstarife0 %
Beta-Kosten?Laufende Verwaltungskosten des Versicherers, erhoben als Prozent des laufenden Jahresbeitrags. Sie fallen über die gesamte Vertragslaufzeit an.
anbieterabhängig0 %
Gamma-Kosten?Fondskosten (Total Expense Ratio). Jährliche Verwaltungsgebühr der Kapitalanlage, direkt dem Fondsvermögen entnommen. Auch bekannt als TER oder laufende Kosten.
anbieterabhängig0,6 % p.a.
Kappa-Kosten?Fixe Stückkosten pro Vertrag und Jahr in Euro — unabhängig von Beitragshöhe oder Fondswert. Besonders nachteilig bei niedrigen Beiträgen.
anbieterabhängig12 € p.a.
Kapitalanlage
anbieterübergreifend, überwiegend klassische VersicherungsprodukteETF-basiert, MSCI-World-Positionen
Kapitalmarktquote?Anteil des Kapitals, der tatsächlich in renditestarke Kapitalmarktprodukte (z. B. ETFs) investiert wird. 100 % bedeutet kein Kapital in Garantiepuffer gebunden.
produktabhängig; bei Provisionstarifen typisch 20–40 % freie Anlage100 %
Effektivkosten?Gesamte jährliche Kostenbelastung in Prozentpunkten, nach der standardisierten Berechnungsmethode der BaFin. Vergleichbarster Kostenindikator über alle Anbieter hinweg.
nicht veröffentlicht0,65 Prozentpunkte
Durchführungswege
DirektversicherungDirektversicherung
Zielgruppe
über 300 Unternehmen und über 20.000 Arbeitnehmende nach Anbieterangabe; Berlin, seit 2018KMU und wachsende Unternehmen, 600+ angebunden
HR-Integrationen
native Systemintegration; Anzahl nicht veröffentlichtüber 100 HR- und Payroll-Systeme
Mitarbeiter-App
Vertragsübersicht; laufende Wertentwicklung nicht dargestellt, Stand über jährliche StandmitteilungVertragsübersicht, laufende Wertentwicklung, ETF-Trading-Option
Vertragsabschluss
persönlicher Beratungstermin erforderlichdigital im Self-Service, Beratung per Videocall auf Wunsch
Onboarding
„in Minuten einsatzbereit“ nach Anbieterangabedurchschnittlich 20 Minuten

Wann welcher Anbieter besser passt

Wann Degura besser passt
Degura

Degura ist für Arbeitgeber kostenlos, weil es sich über Vermittlungsprovisionen finanziert. Erst ab etwa 500 Mitarbeitenden kommt eine Gebühr pro Bestandsvertrag hinzu. Für Unternehmen, die für die bAV-Verwaltung kein eigenes Budget bereitstellen können oder wollen, ist das ein klarer Vorteil gegenüber DYNO, wo eine Grundgebühr und eine Gebühr pro aktivem Nutzer anfallen.

Bei Degura läuft der Vertragsabschluss grundsätzlich über einen persönlichen Beratungstermin. Es gibt zwar ein Portal zur Information, aber kein Self-Service-Onboarding — wer abschließen will, bucht einen Termin. Bei DYNO ist beides möglich. Für Arbeitgeber, die bewusst wollen, dass jede und jeder vor dem Abschluss durch ein Gespräch geht, ist Deguras verpflichtender Weg die passendere Struktur.

Wann DYNO besser passt
DYNO

Wenn die Kosten der Verträge im Vordergrund stehen. Provisionsfreie Nettotarife enthalten keine Abschluss- und Vertriebskosten. Um mit einem provisionsbehafteten Vertrag dasselbe Rentenkapital zu erreichen, müsste der Arbeitgeberzuschuss pro Mitarbeitendem etwa 25 Prozent höher liegen.

Wenn Mitarbeitende selbst abschließen sollen. Die digitale Beratungsstrecke funktioniert ohne Terminbuchung; ein Gespräch mit einem DYNO-Berater ist optional möglich.

Wenn Transparenz über die Wertentwicklung gefordert ist. Bei DYNO sehen Mitarbeitende laufend Wertentwicklung, eingezahlte Beiträge und aktuelles Guthaben und können ihre ETF-Auswahl anpassen.

Wenn das Nachzahlungsrisiko eine Rolle spielt: Erwirtschaftet ein Vertrag zu wenig Rendite, kann der Arbeitgeber in die Pflicht geraten, die Differenz zwischen eingezahltem Kapital und Vertragsguthaben auszugleichen. Bei kostenintensiven Provisionstarifen ist dieses Risiko deutlich höher.

Degura vs. DYNO — FAQ

Verdient Degura an Provisionen? | Ja. Degura beschreibt sein Modell selbst als Hybrid aus SaaS und digitalem Versicherungsmakler und ist für Arbeitgeber kostenlos, weil es an jeder Vermittlung mitverdient.

Warum ist DYNO für den Arbeitgeber nicht kostenlos? | Weil die Vergütung nicht aus den Beiträgen der Mitarbeitenden kommt. Was bei provisionsbasierten Anbietern der Sparer zahlt, zahlt bei DYNO der Arbeitgeber als Softwaregebühr.

Kann ich bestehende Verträge zu DYNO übertragen? | Bestehende Verträge lassen sich in der Regel in die Verwaltung übernehmen. Die Konditionen des Altvertrags bleiben dabei bestehen.

Was ist das Nachzahlungsrisiko? | Arbeitgeber stehen für die zugesagten Leistungen ein. Bleibt ein Vertrag hinter den eingezahlten Beiträgen zurück, kann der Arbeitgeber zum Ausgleich verpflichtet sein.

degura.de, deutsche-startups.de, abgerufen 2026-09-04

Diesen Vergleich direkt in deinem KI-Assistenten öffnen — inklusive Rückfragen zu Kostenstruktur, Tarifen und Eignung für dein Unternehmen.

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20 Minuten Setup. 0 € Provision. 600+ Unternehmen vertrauen DYNO.

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