So berechnest du deine Rentenlücke

So berechnest du deine Rentenlücke

7 Minuten

Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge

Wenn du in Rente gehst, möchtest du sicherstellen, dass du genug Geld hast, um gut zu leben. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie groß deine Rentenlücke ist – also der Unterschied zwischen dem Geld, das du im Ruhestand haben wirst, und dem, was du tatsächlich brauchst.

Inhaltsverzeichnis

Einkommen und Vorsorge erfassen

Abzüge und Inflation berücksichtigen

Rentenlücke berechnen

Fazit

Kurz zusammengefasst

Einkommen und Vorsorge erfassen

Starte mit deinem aktuellen Einkommen und addiere die zu erwartende gesetzliche, betriebliche und private Rente. So entsteht ein erster Überblick über deine Altersvorsorge.

Abzüge und Inflation berücksichtigen

Ziehe Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern ab. Denke zusätzlich daran, dass die Inflation deinen späteren Kaufkraftbedarf erhöht.

Rentenlücke berechnen

Vergleiche dein heutiges Nettoeinkommen mit den bereinigten Einnahmen im Ruhestand. Die Differenz zeigt deine persönliche Rentenlücke.

Schritt-für-Schritt: Deine Rentenlücke berechnen

Aktuelles Einkommen feststellen: Beginne mit deinem aktuellen monatlichen Einkommen. Dies ist ein guter Ausgangspunkt, um zu schätzen, wie viel Geld du im Alter brauchen wirst.

  1. Erwartete gesetzliche Rente hinzufügen: Schau, wie viel Rente du von der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten kannst. Diese Information findest du in deiner Renteninformation.

  2. Betriebliche und private Altersvorsorge berücksichtigen: Addiere, was du zusätzlich durch betriebliche und private Altersvorsorge erwarten kannst. Dies könnte zum Beispiel eine Firmenrente oder eine private Rentenversicherung sein.

  3. Inflation einrechnen: Berücksichtige die Inflation, weil das Geld im Laufe der Zeit an Wert verliert. Dies bedeutet, dass du in der Zukunft mehr Geld brauchen wirst, um dieselben Dinge zu kaufen wie heute.

  4. Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge machen: Im Alter musst du weiterhin Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Ziehe diese Kosten von deinem erwarteten Einkommen ab.

  5. Steuern berücksichtigen: Da deine Rente und andere Einkünfte im Alter steuerpflichtig sind, solltest du auch schätzen, wie viel Steuern du zahlen musst.

  6. Nettorentenlücke berechnen: Die Differenz zwischen deinem aktuellen Nettoeinkommen und deinen erwarteten Nettoeinnahmen im Ruhestand ist deine Rentenlücke nach Steuern und Sozialabgaben.

Fazit

Die Berechnung deiner Rentenlücke macht sichtbar, wie groß deine Versorgungslücke im Alter sein wird. So kannst du frühzeitig planen und gezielt mit zusätzlicher Vorsorge gegensteuern.

Autor

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Marc Karkossa

Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.

Was ist DYNO?

DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.

Was kostet DYNO für Arbeitgeber?

DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.

Wie lange dauert das Setup?

Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.

Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.

Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?

Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.

Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?

DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.

Ist DYNO reguliert?

Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

DYNO

DYNO bietet Unternehmen eine moderne bAV-Lösung — provisionsfrei, transparent und staatlich gefördert. So kommt jeder Euro bei den Mitarbeitenden an.

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DYNO GmbH ist als Versicherungsvermittler gem. § 34d GewO bei der zuständigen IHK registriert. Aufsichtsbehörde: BaFin. Stand: 2026.

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