Wie funktioniert die bAV bei der Gehaltsabrechnung

Wie funktioniert die bAV bei der Gehaltsabrechnung

7 Minuten

Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge

Du hast eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) abgeschlossen und plötzlich sieht es so aus, als hättest du viel mehr Netto abgegeben, als erwartet? Keine Sorge – du bist nicht allein.

Inhaltsverzeichnis

Wenn deine Gehaltsabrechnung für Verwirrung sorgt

Warum dein bAV-Beitrag auf der Abrechnung höher wirkt

Wieso wird das so dargestellt?

So entsteht deine Ersparnis durch die bAV

Kurz zusammengefasst

Abrechnung sorgt oft für Verwirrung

Auf der Lohnabrechnung wirkt der bAV-Beitrag höher, als er netto tatsächlich ist.

Brutto vs. Netto verstehen

Du wandelst z. B. 190 € brutto um, dein echter Nettoaufwand liegt aber nur bei rund 100 €.

Staatliche Förderung macht den Unterschied

Die Differenz übernimmt der Staat durch Steuer- und Sozialabgabenersparnisse – auch wenn das in der Abrechnung nicht klar erkennbar ist.

Wenn deine Gehaltsabrechnung für Verwirrung sorgt

Du hast eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) abgeschlossen und plötzlich sieht es so aus, als hättest du viel mehr Netto abgegeben, als erwartet? Keine Sorge – du bist nicht allein. Viele DYNO-Nutzer*innen wundern sich nach der ersten Gehaltsabrechnung: „Wieso steht da, dass ich 190 € abgebe – obwohl mir versprochen wurde, dass es nur rund 100 € netto kostet?“ Die Antwort: Es liegt nicht an deinem bAV-Vertrag. Es liegt daran, wie bAV-Beiträge in der Lohnabrechnung dargestellt werden – und das ist oft alles andere als verständlich.



Warum dein bAV-Beitrag auf der Abrechnung höher wirkt

Bei der bAV werden Beiträge direkt aus deinem Bruttogehalt umgewandelt. Du zahlst also z. B. 190 € weniger Bruttogehalt, dafür wird dieser Betrag für dich in deine Altersvorsorge investiert. Das senkt dein zu versteuerndes Einkommen – und genau daraus ergibt sich der Vorteil: Der tatsächliche Nettoaufwand liegt oft nur bei ca. 100 €. Aber: In der Gehaltsabrechnung erscheint meist nur der Bruttobetrag der Entgeltumwandlung – also z. B. die 190 €. Die steuerlichen Entlastungen, die dir den „Rest“ quasi zurückholen, tauchen separat auf – und sind nicht sofort als Ersparnis erkennbar.

Position

Betrag

Umgewandelter Betrag (brutto)

190 €

Tatsächlicher Nettoaufwand

ca. 100 €

Steuer- und SV-Ersparnis

ca. 90 €



Wieso wird das so dargestellt?

Lohnabrechnungen sind auf steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Anforderungen optimiert – nicht auf Transparenz für Arbeitnehmer*innen. Die Darstellung folgt festen Regeln – die leider nicht dafür gemacht sind, dir ein gutes Gefühl zu geben. Das Problem: Diese Darstellung lässt bAV teurer wirken, als sie ist – und das kann abschrecken oder zu Misstrauen führen. Dabei ist die staatliche Förderung real – und bringt dir echte Vorteile.



So entsteht deine Ersparnis durch die bAV

Bei der betrieblichen Altersvorsorge zahlst du keine Steuern und Sozialabgaben auf den umgewandelten Teil deines Bruttogehalts. Das senkt dein steuer- und abgabenpflichtiges Einkommen – und genau hier entsteht die staatliche Förderung. Auch wenn auf deiner Gehaltsabrechnung z. B. „190 € Entgeltumwandlung“ steht, zahlst du diesen Betrag nicht 1:1 aus deinem Netto. Ein großer Teil wird über Steuer- und Abgabenersparnisse „mitfinanziert“.

Position

Ohne bAV

Mit bAV (190 €)

Bruttogehalt

4000 €

4000 €

Steuer-/Sozial-Brutto

4000 €

3810 €

Netto

ca. 2000 €

ca. 2500 €

bAV-Betrag

-

190 €

Effektiver Nettoaufwand

-

ca. 100 €

Du wandelst also 190 € brutto um, aber nur ca. 100 € fehlen auf deinem Konto. Die restlichen 90 € übernimmt der Staat – in Form gesparter Lohnsteuer und Sozialabgaben. Das wird auf der Lohnabrechnung allerdings nicht direkt erklärt – und wirkt daher auf den ersten Blick, als ob dein Abzug höher sei, als er tatsächlich ist.



Was DYNO anders macht

DYNO kann die Abrechnung nicht neu erfinden – aber wir machen sie verstehbar:

✅ In unserer Plattform siehst du transparent, wie hoch dein tatsächlicher Nettoaufwand ist.

✅ Wir erklären dir auf einen Blick, wie viel Förderung du bekommst – und wie viel dir am Ende wirklich bleibt.

✅ Dein Arbeitgeber bekommt von uns verständliche Infos, damit er deine Fragen kompetent beantworten kann.

Fazit

Die bAV ist eines der wenigen Instrumente, bei dem du mit vergleichsweise wenig Nettoaufwand viel für später rausholen kannst. Dass die Abrechnung das nicht auf den ersten Blick zeigt, ist ein Systemproblem – kein Vertragsfehler. Mit DYNO bekommst du volle Transparenz – und das gute Gefühl, alles richtig zu machen.

Autor

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Marc Karkossa

Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.

Was ist DYNO?

DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.

Was kostet DYNO für Arbeitgeber?

DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.

Wie lange dauert das Setup?

Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.

Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.

Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?

Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.

Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?

DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.

Ist DYNO reguliert?

Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

DYNO

DYNO bietet Unternehmen eine moderne bAV-Lösung — provisionsfrei, transparent und staatlich gefördert. So kommt jeder Euro bei den Mitarbeitenden an.

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DYNO GmbH ist als Versicherungsvermittler gem. § 34d GewO bei der zuständigen IHK registriert. Aufsichtsbehörde: BaFin. Stand: 2026.

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