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Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist ein wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland. Ob sie sich für dich lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom Arbeitgeberzuschuss. Hier erfährst du, was du beachten musst, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Inhaltsverzeichnis
Informiere dich über das Angebot deines Arbeitgebers
Kurze Zusammenfassung
Vergleiche mit alternativen Anlageformen
Achte auf dein Gehalt und die steuerlichen Auswirkungen
Prüfe die Kosten und die Kapitalanlage
Beispielrechnung Kapitalanlage
Fazit
Kurz zusammengefasst
Angebot vom Arbeitgeber prüfen
Je höher der Zuschuss deines Arbeitgebers, desto attraktiver wird die bAV.
Alternativen vergleichen
Stelle die bAV immer einem ETF-Sparplan oder anderen Anlageformen gegenüber.
Gehalt, Steuern und Kosten beachten
Dein Einkommen, deine Steuerklasse und die Kosten im Vertrag entscheiden über die echte Rendite.
Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge? Darauf kommt es an
Kurze Übersicht
Das solltest du tun | Hinweis |
|---|---|
Infos einholen | Frag deinen Chef, welche Art der bAV angeboten wird. |
Wie viel Zuschuss | Gibt es den gesetzlichen Mindestzuschuss von 15 % oder sogar eine 100 % AG-finanzierte bAV? |
Alternativen vergleichen | Vergleiche das bAV-Angebot mit alternativen Anlageformen. |
Gesetzlich oder privat? | Beachte die Unterschiede in der Anspar- und Auszahlungsphase. |
Aktuelles Gehalt | Steuer- und Sozialversicherungsvorteile gelten nur bis zu einer gewissen Grenze. |
Steuerklasse | Wie beeinflusst deine Steuerklasse die Förderquote? |
Kosten | Welche Kosten und welche Kapitalanlage stecken im Vertrag? |
Informiere dich über das Angebot deines Arbeitgebers
Zuerst solltest du herausfinden, welche Art von betrieblicher Altersvorsorge dein Arbeitgeber anbietet. Die Attraktivität der bAV hängt stark davon ab, wie hoch der Arbeitgeberzuschuss ist. Gesetzlich sind mindestens 15% vorgeschrieben, aber einige Arbeitgeber bieten sogar mehr oder übernehmen 100% der Beiträge. Je höher der Zuschuss, desto mehr lohnt sich die bAV für dich.
Vergleiche mit alternativen Anlageformen
Vergleiche die bAV auch mit anderen Anlageformen, wie zum Beispiel einem privaten ETF-Sparplan. Schau, wie viel du durch verschiedene Anlageformen für deine Rente aufbauen kannst. Berücksichtige dabei auch, ob du gesetzlich oder privat krankenversichert bist, da dies die Höhe der Förderung in der Ansparphase beeinflussen kann.
Achte auf dein Gehalt und die steuerlichen Auswirkungen
Dein aktuelles Gehalt bestimmt, in welcher Steuerklasse du bist und bis zu welchen Grenzen du Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge zahlst. Ist dein Einkommen hoch, kann die Förderquote innerhalb der bAV geringer ausfallen. Dies ist ein wichtiger Aspekt, um zu bestimmen, wie attraktiv die bAV für dich ist.
Prüfe die Kosten und die Kapitalanlage
Achte genau darauf, wie die Kosten innerhalb der bAV-Produkte gestaltet sind und welche Kapitalanlagen dahinterstehen. Traditionelle Modelle mit hohen Provisionen sind oft weniger rentabel. Moderne Nettotarife, bei denen du selbst entscheiden kannst, wie dein Geld investiert wird, bieten oft bessere Renditechancen.
Beispielrechnung
Modell | Endkapital bei 50 € Sparrate | Unterschied zur traditionellen bAV |
|---|---|---|
Traditionelle bAV | 90.000 € | |
ETF Sparplan | 102.577 € | +14 % mehr Rente |
DYNO bAV | 106.918 € | +19 % mehr Rente |
Ich habe zum Beispiel einen Betrag von 50 € netto in eine bAV investiert, mit einem Arbeitgeberzuschuss von 15%, und möchte wissen, was ich bei Renteneintritt tatsächlich zur Verfügung habe. Bei einer netto bAV komme ich auf 106.918 €, während ich bei einem privaten ETF-Sparplan auf 122.577 € komme. Das zeigt, dass die netto bAV in meinem Fall 4% mehr Rendite erbracht hat als der ETF-Sparplan, nachdem alle Abzüge berücksichtigt wurden.
Fazit
Es ist entscheidend, dass du genau hinschaust, welche betriebliche Altersvorsorge angeboten wird und ob sie zu deiner persönlichen finanziellen Situation passt. Traditionelle Modelle lohnen sich oft nicht, aber es gibt Ausnahmen.
Unsere Empfehlung: Prüfe genau und nutze die Möglichkeiten, die sich dir bieten, um effektiv für dein Alter vorzusorgen.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?+
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in einem Tag ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?+
DYNO ist für Arbeitgeber kostenlos. Es fallen keine Maklerprovisionen an — 100 % des Beitrags fließt in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten.
Wie lange dauert das Setup?+
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Wie hoch ist die Aktivierungsrate?+
91 % der eingeladenen Mitarbeitenden aktivieren ihre bAV aktiv — im Branchendurchschnitt unter 30 %. DYNO erklärt, berät und begleitet digital ohne externe Berater.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?+
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern + Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?+
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert: Bei 35 Jahren Laufzeit bedeutet das bis zu 208.400 € mehr Kapital im Vergleich zu klassischen Versicherungsprodukten.