Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge

Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge

Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge

6 Minuten

Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge bietet viele Vorteile, doch wie bei jeder Finanzentscheidung gibt es auch hier einige Nachteile, die du kennen solltest, bevor du dich entscheidest.

Inhaltsverzeichnis

Nachgelagerte Besteuerung

Geringere Liquidität

Geringere gesetzliche Rentenansprüche

Hohe Kosten und Gebühren

Kurz zusammengefasst

Steuern im Alter nicht vergessen

Die betriebliche Altersvorsorge bringt während der Einzahlungsphase Steuervorteile, aber im Rentenalter musst du auf die Auszahlungen Steuern zahlen.

Weniger flexibel als andere Anlagen

Einzahlungen in die bAV sind zweckgebunden und nicht jederzeit verfügbar. Das kann problematisch sein, wenn du kurzfristig Geld benötigst.

Kosten können die Rendite schmälern

Viele klassische Verträge enthalten hohe Abschluss- und Verwaltungskosten. Nettotarife oder moderne, provisionsfreie Modelle sind hier oft deutlich attraktiver.

Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge: Was solltest du beachten?

Die betriebliche Altersvorsorge bietet viele Vorteile, doch wie bei jeder Finanzentscheidung gibt es auch hier einige Nachteile, die du kennen solltest, bevor du dich entscheidest.

1. Nachgelagerte Besteuerung

Einer der Nachteile ist die nachgelagerte Besteuerung. Obwohl du während der Ansparphase Steuern und Sozialabgaben sparst, musst du später im Rentenalter Steuern auf die Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Das bedeutet, dass die finanziellen Vorteile während der Ansparphase später durch die Besteuerung der Rente teilweise ausgeglichen werden.

2. Geringere Liquidität

Die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sind weniger liquide als Geld auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto. Das bedeutet, dass du nicht einfach an das Geld herankommst, weil es speziell für deine Rente gespart wird. Dies kann besonders dann ein Problem sein, wenn du unerwartet Zugang zu deinen Ersparnissen benötigst.

3. Geringere gesetzliche Rentenansprüche

Durch die sogenannte Entgeltumwandlung, bei der Teile deines Gehalts direkt in die betriebliche Altersvorsorge fließen, zahlst du weniger Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Dies führt dazu, dass du weniger Rentenpunkte sammelst und somit später eine geringere gesetzliche Rente erhältst.

4. Hohe Kosten und Gebühren

Ein weiterer kritischer Punkt sind die oft hohen Kosten und Gebühren, die in vielen traditionellen Verträgen für betriebliche Altersvorsorge versteckt sind. Abschluss- und Vertriebskosten können die Rentabilität deiner Investition erheblich schmälern. Es ist wichtig, dass du die Kostenstruktur eines Vertrags genau prüfst, bevor du ihn abschließt.

⚠️ Wichtig: Wenn du von deinem Arbeitgeber oder Versicherungsberater eine betriebliche Altersvorsorge angeboten bekommst, solltest du besonders auf die Abschluss- und Vertriebskosten achten. Tarife ohne oder mit sehr niedrigen Abschlusskosten, sogenannte Nettotarife, können deutlich rentabler sein und eine bessere Rendite bieten als manche private Anlageformen, wie z.B. ETF-Sparpläne.

Eine Auflistung aller Nachteile einer klassischen bAV

Hier geht es zum DYNO bAV-Copilot

Fazit

Die betriebliche Altersvorsorge kann eine attraktive Möglichkeit sein, um für das Alter vorzusorgen, doch es ist wichtig, dass du die potenziellen Nachteile verstehst und berücksichtigst.
Die Wahl des richtigen Tarifs und die genaue Überprüfung aller Kosten sind entscheidend, um die Vorteile dieser Vorsorgeform optimal zu nutzen.

Autor

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Marc Karkossa

Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen

Häufige Fragen

Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.

Was ist DYNO?

DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.

Was kostet DYNO für Arbeitgeber?

DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.

Wie lange dauert das Setup?

Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.

Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.

Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?

Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.

Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?

DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.

Ist DYNO reguliert?

Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).

DYNO

DYNO bietet Unternehmen eine moderne bAV-Lösung — provisionsfrei, transparent und staatlich gefördert. So kommt jeder Euro bei den Mitarbeitenden an.

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DYNO GmbH ist als Versicherungsvermittler gem. § 34d GewO bei der zuständigen IHK registriert. Aufsichtsbehörde: BaFin. Stand: 2026.

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