
5 Minuten

Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge
In Deutschland ist das System der gesetzlichen Rentenversicherung durch das Umlageverfahren geprägt, bei dem die Erwerbstätigen die Renten der Ruheständler finanzieren. Dieses Modell steht jedoch vor großen Herausforderungen, da sich die demografische Struktur in Deutschland dramatisch verändert.
Inhaltsverzeichnis
Warum die gesezliche Rente nicht reichen wird
Was bedeutet das für dich?
Was kannst du tun?
Fazit
Kurz zusammengefasst
Wie die gesetzliche Rente funktioniert
Die gesetzliche Rente funktioniert in Deutschland nach dem Umlageverfahren
Mehr Renter auf weniger Beitragszahler
Da es immer mehr Rentner und immer weniger Arbeitnehmer gibt, gerät das Modell unter Druck. Mittlerweile sind es 2 Beitragszahler auf einen Renter. 1962 waren es 6.
Das kannst du tun
Du solltest über eine betriebliche Altersvorsorge und private ETF Sparpläne eine zusätzliche Rente aufbauen, um deine Rentenlücke zu schließen
Warum die gesezliche Rente nicht reichen wird
In Deutschland ist das System der gesetzlichen Rentenversicherung durch das Umlageverfahren geprägt, bei dem die Erwerbstätigen die Renten der Ruheständler finanzieren. Dieses Modell steht vor großen Herausforderungen, da sich die demografische Struktur in Deutschland dramatisch verändert.
Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einer immer älter werdenden Bevölkerung. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Menschen Rente beziehen, während gleichzeitig immer weniger Menschen in das Rentensystem einzahlen.
Ein historischer Vergleich verdeutlicht die Dramatik der Situation: Während im Jahr 1962 noch sechs Beitragszahler einen Rentner finanzierten, wird diese Zahl bis zum Jahr 2030 auf nur noch 1,5 Beitragszahler pro Rentner sinken.

Was bedeutet das für dich?
Diese Entwicklung stellt die Finanzierbarkeit des Umlagemodells auf eine harte Probe. Da weniger Beitragszahler für mehr Rentner aufkommen müssen, gerät das System zunehmend unter Druck.
Die logische Konsequenz ist eine Reduzierung der Rentenleistungen, um das System überhaupt noch finanzieren zu können. Dies führt zu einer wachsenden Rentenlücke.
Das bedeutet, dass die Rente, die du mal bekommen wirst, vielleicht nicht reicht, um so zu leben, wie du es jetzt tust. Du bekommst weniger Geld als Rentner, als du vielleicht denkst. Das nennt man Rentenlücke – das ist der Unterschied zwischen dem Geld, das du bekommen wirst, und dem Geld, das du brauchen würdest, um gut leben zu können.
Was kannst du tun?
Es ist wichtig, dass du nicht nur auf die gesetzliche Rente setzt. Du solltest auch selbst etwas tun, um Geld für dein Alter zu sparen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass du in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlst, wenn dein Arbeitgeber so etwas anbietet. Oder du sparst privat, zum Beispiel in Form von ETFs oder durch das Kaufen von Eigentumswohnungen, die du später vermieten kannst.
Fazit
Die gesetzliche Rente wird nicht ausreichen, um deinen Lebensstandard im Alter zu halten. Fang daher früh an, auch selbst für dein Alter vorzusorgen. Je früher du anfängst, desto besser. Denk daran, deine Altersvorsorge ist wichtig, um später sorgenfrei leben zu können.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?
DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.
Wie lange dauert das Setup?
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.
Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?
DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.
Ist DYNO reguliert?
Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).