Arbeitgeberwechsel - das solltest du im Hinblick auf deine bAV beachten

Wenn du schon eine betriebliche Altersvorsorge hast und den Arbeitgeber wechselst, oder erst kürzlich gewechselt hast, dann ist das der richtige Artikel für dich!

Wenn du noch keine bAV hast, dann kannst du hier mehr erfahren!

Beim Wechsel des Arbeitgebers wird leider oft die Unwissenheit der Arbeitnehmenden im Zusammenhang mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) ausgenutzt. In vielen Fällen wird einfach ein neuer Vertrag abgeschlossen, für den man Provisionen und Abschlusskosten zahlen muss. Das sind Kosten, die man bereits bei Vertragsabschluss des bestehenden Vertrages gezahlt hat. Wenn also beim neuen Arbeitgeber ein neuer Vertrag abgeschlossen wird, zahlt man dieselben Provisionen und Abschlusskosten noch einmal.

Dieser Fehler lässt sich aber eigentlich sehr einfach umgehen, denn grundsätzlich stehen dir folgende Optionen zur Verfügung:


Option 1 - Übernahme deines bestehenden Vertrages

Dein neuer Arbeitgeber übernimmt deinen bestehenden Vertrag. Das bietet dir die Gewissheit, dass du unnötige Abschlussgebühren nicht zweimal bezahlen musst.

Unabhängig davon solltest du deinen Vertrag auf Kosten prüfen, da die diese in vielen Fällen so hoch sind, dass du trotz Arbeitgeberzuschuss nur schwer ein solides Rentenkapital aufbauen kannst. Hier hast du die Möglichkeit, deinen bestehenden bAV-Vertrag, oder ein Angebot, dass du erhalten hast, kostenlos prüfen zu lassen. Im Folgenden siehst du einige Beispiele, die den Unterschied zwischen einem kostenoptimierten Vertrag, ohne Provisionen und einem Vertrag mit hohen Kosten verdeutlichen.

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In einigen Fällen übernimmt der neue Arbeitgeber deinen bestehenden Vertrag jedoch aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht. In diesem Fall hast du die Möglichkeit zu Option 2 zu greifen.


Option 2 - Übernahme des Kapitals aus deinem bestehenden Vertrag

Wenn dein neuer Arbeitgeber deinen bestehenden Vertrag nicht übernimmt, kannst du eine sogenannte Deckungskapitalübertragung (DKÜ) in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass dein Vertrag zwar nicht übernommen, dein bereits angespartes Kapital aber in einen neuen Vertrag übertragen wird. Ein Vorteil davon ist, dass du bei Renteneintritt nur einen und nicht mehrere Verträge hast. Der Hauptvorteil allerdings ist, dass du nicht zweimal Abschluss- und Vertriebskosten an den Versicherungsmakler bezahlen musst und du dir so mehrere Tausend Euro sparen kannst.

In Ausnahmefällen bietet dir der Versicherungsmakler einen Nettotarif an, welcher keinerlei Provisionen enthält. Dieser Vertrag ist um einiges rentabler, als die marktüblichen Bruttoverträge, leider aber eine Seltenheit.

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Ein Problem gibt es bei der Deckungskapitalübertragung allerdings. Der neue Arbeitgeber, bzw. der Versicherungsmakler der diesen betreut, verdient an einer Deckungskapitalübertragung kein Geld. Dies führt leider oft dazu, dass der Versicherungsmakler die Unwissenheit der Arbeitnehmenden ausnutzt und dies als Anlass dafür nimmt, die Deckungskapitalübertragung als nicht möglich zu betiteln. Stattdessen wird dir ein neuer Vertrag angeboten, welcher wieder Abschluss- und Vertriebskosten enthält, die nun direkt an den Makler gehen.

Folgende Argumente gegen die DKÜ, sind klassische Argumente, die dir ein Versicherungsmakler liefern wird.

  • Eine DKÜ nimmt zu viel Zeit in Anspruch

  • Der neue Vertrag enthält bessere Konditionen


Fazit

Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass beide der oben genannten Optionen um einiges lukrativer sind, als der Abschluss eines neuen Vertrags. Bei diesem fallen nämlich anders als bei den zwei genannten Optionen, jedes Mal wieder Abschluss-und Vertriebskosten an, welche du bereits bei deinem bestehenden Vertrag bezahlt hast. Diese Kosten entschleunigen den Kapitalaufbau teilweise so stark, dass es trotz Arbeitgeberzuschuss kaum möglich ist ein solides Rentenkapital aufzubauen.

Außerdem profitierst du sowohl bei Option 1, als auch Option 2 von dem Fakt, dass du nur einen einzigen bAV-Vertrag hast, so behältst du leicht den Überblick.

Wenn dein bestehender Vertrag schlechte Vertragskonditionen, mit hohen laufenden Kosten enthält, dann wirst du diese bei Option 1 auch beibehalten müssen, weil du diesen Vertrag einfach nur bei deinem neuen Arbeitgeber weiterführst. Entscheidest du dich allerdings für Option 2, die Deckungskapitalübertragung, so hast du die Möglichkeit dein bereits aufgebautes Kapital in einen Vertrag mit sehr guten Vertragskonditionen zu übertragen. Je nachdem wie gut oder schlecht dein Bestandsvertrag ist, kannst du auf diesem Weg einige Kosten mithilfe einer DKÜ sparen.

Es ist wahrscheinlich, dass dir der Versicherungsmakler deines neuen Arbeitgebers anbieten wird, einen neuen Vertrag abzuschließen, das ist schließlich seine Einkommensquelle. Vielleicht bietet er dir auch an, deinen bestehenden Vertrag weiterzuführen, unrealistisch ist es nur, dass er dir anbietet eine DKÜ durchzuführen. Bei einer DKÜ hat der Makler nämlich eine vergleichsweise großen Aufwand, verdient damit aber nichts.



Wie schaffst du es, nicht von deinem Makler ausgenutzt zu werden?

Dem entgegenwirken kannst du nur dadurch, dass du deine Optionen (siehe oben) kennst und dich ausreichend über das Thema bAV informierst. Hier findest du weitere Artikel rund um das Thema bAV.

Pass' also beim nächsten Mal auf, dass du die oben genannten Dinge bei deinem Arbeitgeberwechsel berücksichtigst und frage immer bei deinem Versicherungsmakler nach, was seine Einnahmequelle ist und wie viel Geld er durch Provisionen in deinem Vertrag verdienen würde.

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