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Marc Karkossa - Experte für digitale betriebliche Altersvorsorge
Die Auswahl der Kapitalanlage ist ein entscheidender Faktor für die Rentabilität deiner betrieblichen Altersvorsorge. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Verträgen: Bruttoverträge und Nettoverträge. Erfahre, auf was du bei der bAV achten musst.
Inhaltsverzeichnis
Einführung: Brutto vs. Nettoverträge in der bAV
Traditionelle Bruttoverträge
Nettoverträge
Wahl der Anlageform
Vorteile von Nettoverträgen im Überblick
Fazit: Transparenz, Rendite und Kontrolle
Kurz zusammengefasst
Bruttoverträge
Ein Teil der Beiträge fließt ins Sicherungsvermögen und in Provisionen, sodass nur ein reduzierter Anteil in die Kapitalanlage geht. Das mindert Renditechancen und schränkt die Flexibilität ein.
Nettoverträge
Ohne Provisionen wird der volle Beitrag investiert, wodurch mehr Kapital für den Vermögensaufbau zur Verfügung steht. Zusätzlich hast du mehr Freiheit bei der Auswahl der Anlageformen.
Vorteile im Vergleich
Nettoverträge bieten höhere Transparenz, bessere Renditechancen und mehr Kontrolle über die Investments. Entscheidend bleibt die Auswahl kostengünstiger Fonds oder ETFs mit niedriger TER.
Brutto- vs. Nettoverträge
Traditionelle Bruttoverträge
In einer traditionellen betrieblichen Altersvorsorge (bAV) werden die Beiträge häufig direkt in das Sicherungsvermögen des Versicherers investiert. Das bedeutet, dass das Geld in traditionell sichere, aber niedrig verzinsliche Anlagen fließt. Hierbei hast du keine Wahlmöglichkeit bezüglich der Investitionen.
Ein Beispiel für einen traditionellen Bruttovertrag könnte so aussehen:
Monatsbeitrag: 100 €
Sicheres Anlagevermögen: 20 € gehen in das Sicherungsvermögen der Versicherungsgesellschaft.
Freie Kapitalanlage: 50 € können in frei wählbare Anlageformen wie Fonds oder ETFs investiert werden.
Provision: 30 € werden für Provisionen verwendet und fließen nicht in Ihren Altersvorsorgetopf.
Nettoverträge
Nettoverträge bieten eine transparentere und oft kostengünstigere Alternative. Bei diesen Verträgen entfallen die Provisionen, was bedeutet, dass mehr von deinem Geld direkt in die Kapitalanlage fließt.
Provisionsfrei: Die 30 €, die bei einem Bruttovertrag für Provisionen anfallen würden, werden stattdessen in die Kapitalanlage investiert.
Größere Anlagefreiheit: Du hast die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, in welche Anlageformen investiert wird. Dies erhöht deine Chancen auf eine höhere Rendite.

Wahl der Anlageform
Unabhängig vom Vertragstyp ist es wichtig, dass du auf die Auswahl der Anlageformen achtest. Besonders bei der freien Kapitalanlage solltest du darauf achten, in welche Fonds oder ETFs investiert wird. Ein entscheidender Faktor hierbei sind die Kosten der Fonds, bekannt als die Gesamtkostenquote (TER). Eine vernünftige Hausnummer hierfür ist maximal 0,2%.
Vorteile von einem Nettovertrag
Nettoverträge können besonders vorteilhaft sein, da:
Mehr Geld investiert wird: Ohne die Abzug von Provisionen wird mehr Ihres Beitrags direkt angelegt.
Höhere Renditechancen: Mehr Investitionsvolumen in der freien Kapitalanlage bedeutet potenziell höhere Renditen.
Größere Flexibilität und Kontrolle: Sie können direkt beeinflussen, wie und wo Ihr Geld angelegt wird.
Fazit
Ein Nettovertrag ist immer die besser Wahl, da hier dein Kapital nicht durch Provisionen geschmälert wird. Es ist wichtig, sich gut zu informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um die beste Entscheidung für deine betriebliche Altersvorsorge zu treffen.
Marc Karkossa
Marc ist Co-Founder & CEO von DYNO. Vor DYNO war der Versicherungsexperte Prokurist in der familieneigenen Versicherungsagentur.

Berechtigte Fragen
Häufige Fragen
Was Arbeitgeber und Mitarbeitende
über DYNO wissen wollen.
Was ist DYNO?
DYNO ist die digitale Plattform für betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Arbeitgeber richten ihre bAV in durchschnittlich 20 Minuten ein — ohne Provision, ohne Makler, ETF-basiert. Über 600 Unternehmen vertrauen DYNO.
Was kostet DYNO für Arbeitgeber?
DYNO berechnet eine Grundgebühr plus eine Gebühr pro aktivem Nutzer — das sind Mitarbeitende, die über DYNO einen Nettovertrag einrichten und aktiv besparen. Maklerprovisionen fallen nicht an: 100 % des Beitrags fließen in die Altersvorsorge der Mitarbeitenden, nicht in Vertriebskosten. Für größere Unternehmen wird das Pricing individuell definiert.
Wie lange dauert das Setup?
Das Onboarding dauert durchschnittlich 20 Minuten. DYNO verbindet sich mit über 100 HR- und Payroll-Systemen und übernimmt Mitarbeiterdaten automatisch.
Was ist betriebliche Altersvorsorge (bAV)?
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist steuerlich geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Mitarbeitende zahlen aus dem Bruttogehalt (Entgeltumwandlung) und sparen Steuern und Sozialabgaben. Arbeitgeber müssen mindestens 15 % Zuschuss geben.
Was unterscheidet DYNO von klassischer bAV?
Klassische bAV läuft über Makler mit Provisionssystem. DYNO ist provisionsfrei und ETF-basiert. Die Effektivkosten liegen bei 0,65 Prozentpunkten statt rund 1,86 bei typischen Provisionstarifen. Bei 300 € Monatsbeitrag und 35 Jahren Laufzeit sind das rund 172.000 € mehr Kapital. Modellrechnung, keine Zusage — ETF-basierte Verträge beinhalten Kursrisiken.
Mit welchen Versicherern arbeitet DYNO zusammen?
DYNO ist Multi-Carrier und bindet Alte Leipziger, myLife, Stuttgarter, Allianz, LV1871 und AXA an — alles in Deutschland zugelassene Versicherungsunternehmen. Für jeden Fall wird der passende Tarif gewählt.
Ist DYNO reguliert?
Die DYNO GmbH ist Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und im Vermittlerregister unter der Registrierungsnummer D-35MU-42GOA-77 eingetragen. Registerbehörde ist die IHK Südlicher Oberrhein. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG).